Laut einem aktuellen Bericht des DIHK steigt das Interesse an Unternehmensgründungen in Deutschland deutlich – vor allem aus Mangel an Alternativen. Der Anteil derjenigen, die sich aus fehlenden Beschäftigungsperspektiven selbstständig machen, liegt bei 36 % – der höchste Wert seit elf Jahren.
Gründungen aus der Not – aber mit Defiziten
Im Bericht wird eine ambivalente Entwicklung erwähnt, die sich in unserer Beratungspraxis niederschlägt:
- Positiv: Die Anzahl der Gründungen liegt auf einem Höchststand. Die Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt gibt wohl den Ausschlag, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Zudem stieg der Anteil der Gründerinnen.
- Kritisch: Gleichzeitig zeigen sich bei einem wachsenden Teil der Geschäftskonzepte erhebliche Schwächen, insbesondere in den Bereichen Finanzierung und kaufmännische Planung.
Beratung zur Validierung der Geschäftsidee
Gerade bei einer Gründung aus der (drohenden) Arbeitslosigkeit kann eine Beratung helfen, das eventuell aus der Not geborene Geschäftskonzept zu überprüfen und auf eine solide Basis zu stellen. Oder - wenn das Konzept nicht marktgerecht ist - alternative Ideen entwickeln. Hierfür sind diverse Fördermittel wie z.B. AVGS oder Exi-Gutschein verfügbar.
